Definition
Bin ich betroffen?
Literatur
Links zum Thema
Kontakt / Impressum
Herzlich Willkommen bei körperdysmorphestörung.de!


Diese Webseite hat zum Ziel, die Körperdysmorphe Störung (KDS) bekannter zu machen, Betroffene aus ihrer Isolation zu holen und auf geeignete Therapiemöglichkeiten hinzuweisen.

Es handelt sich bei der KDS um eine starke Beschäftigung mit einem nicht oder nur leicht vorhandenen Makel oder Defekt im körperlichen Aussehen, was zu starken Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben führt. Bei den betroffenen Körperregionen handelt es sich oftmals um das Gesicht oder den Kopf (z.B. asymmetrische Gesichtsmerkmale, Hautunreinheiten, Falten, eine zu grosse oder schiefe Nase, dünnes Haar, schiefe Zähne, oder ein zu grosser Kopf). Jede andere Körperregion kann aber auch im Mittelpunkt stehen. Manche Betroffene leiden unter der Muskeldysmorphophobie, bei der die Betroffenen sich damit beschäftigen, nicht muskulär genug oder zu klein zu sein.

Betroffene mit einer KDS denken oft bis zu mehrere Stunden am Tag über ihre äusserliche Erscheinung nach bzw. leiden unter zwanghaften Gedanken über ihr Aussehen, die als sehr störend und angsteinflössend empfunden werden. Assoziierte Merkmale der KDS sind unter anderem das ständige Vergleichen des eigenen Aussehens mit dem Aussehen andere Personen (sei es auf der Strasse, in Magazinen oder im Fernsehen), exzessive Pflegerituale (wie z.B. das Kämmen der Haare, Auftragen von Make-up, Zupfen der Haut), häufige Rückversichern bzgl. des eigenen Aussehens bei anderen Personen sowie das Vertuschen der vermeintlichen Defekte (z.B. durch das Tragen von Hüten, um ausdünnendes Haar zu verbergen). Das wiederholte Überprüfen (bzw. Vermeiden) des eigenen Aussehens in Spiegeln oder anderen reflektierenden Oberflächen ist ebenso häufig vorzufinden.

Häufig suchen die Betroffenen Hilfe bei Dermatologen oder Plastischen Chirurgen, was jedoch gewöhnlicherweise zu keiner Verbesserung führt, weil die Betroffenen meisten unzufrieden mit dem Ergebnis der Behandlung sind.

Die KDS ist mit erheblichem Stress und Beeinträchtigungen im Leben des Betroffenen verbunden (z.B. im Sozialleben, Beruf, Schule oder Alltag). Oftmals gehen auch Depressionen oder Angststörungen wie allgemeine Angst in sozialen Situationen mit der KDS einher. Die Betroffenen vermeiden z.B. soziale Situationen häufig oder fühlen sich sehr unsicher in solchen Situationen. Viele Betroffene sind depressiv und haben oftmals Gedanken, sich wegen ihres Aussehens das Leben zu nehmen. Die KDS beginnt meistens während der Adoleszenz und nimmt gewöhnlicherweise einen chronischen Verlauf, wenn die Betroffenen nicht psychiatrisch oder psychologisch behandelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top